Ernährungsberatung

Ab sofort ist auch Ernährungsberatung in unserer Praxis möglich:

Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang von Ernährung und der Entstehung von Parodontitis. Neuste Arbeiten stellen die positive Wirkung von Mikronährstoffen bei der Beeinflussung von Parodontitis dar - z.B. die Wirkung von Vitaminen und Spurenelementen. Dabei liegt die Bedeutung nicht nur bei den einzelnen Stoffe, sondern auch auf deren Kombination. 

Dazu kommt, dass immer mehr Menschen unter Adipositas leiden. Das ist nicht nur aus allgemeinärztlichen Gründen bedenklich. Auch aus der Sicht der ganzheitlichen Zahnmedizin und Umweltzahnmedizin hat die Adipositas eine negative Auswirkung auf den Gesundheitszustand im Mundbereich, denn sie führt zu erhöhten Blutwerten von Entzündungsfaktoren und regt somit chronisch-systematische Entzündungen an. So auch im Mund. Nicht nur Karies, sondern auch Zahnfleischentzündungen und Parodontitis können sich leichter Ausbreiten.   

Fangen wir gleich mit Ihrem Bewusstsein an:

Jeder Liter einer bekannten braunen US-Limonade erhält 45 Stück Würfelzucker! Stellen Sie sich mal vor, sie müssten diese Zuckerstückchen hintereinander essen! Denken Sie bitte auch daran, dass Naturzucker (Ahornsirup, Honig, Obst etc.) auch Zucker ist und somit Ihren Zähnen schadet.

Es kommt jedoch nicht nur auf die Gesamtmenge, sondern auch auf die Häufigkeit der Einnahme an. Zähne von Naschkätzchen werden so zu sagen ständig von Zucker und Säure umspült. Darunter leiden nicht nur die Figur sondern auch die Zähne.

Essen Sie klassisch, nur drei Mahlzeiten am Tag. Essen Sie sich zu diesen Mahlzeiten bewusst satt.

Xylit - Birkenzucker - Das süße Wunder

Gesundheitsministerien und nicht zuletzt Zahnärzte empfehlen die Verwendung von Xylit zur aktiven Mundgesundheitsvorsorge. Mehrere Studien belegen, dass Xylit den Wachstum von Karies-auslösenden-Bakterien maßgeblich hemmt und den pH-Wert des Speichels innerhalb 5 Minuten neutralisiert. Deshalb wird nach dem Essen das Kauen von eines Xylit haltigen Kaugummis empfohlen, wenn eine sofortige Zahnreinigung nicht möglich ist. 

Ein ungünstiges Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß in der Nahrung sowie Mangel an Vitaminen und Spurenelementen reduzieren die körpereigene Abwehr, haben Einfluss auf die Pufferkapazität des Speichels und des gesamten Körpers und können somit die Prognose bei Parodontitis deutlich verschlechtern.