Schnarchen Sie oder Ihr Partner?

Schnarchen ist lästig und kann manche Beziehung auf eine harte Probe stellen!

     > Sind Sie gereizt?

     > Haben Sie morgendliche Kopfschmerzen?

     > Leiden Sie unter Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche?

     > Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt?

     > Haben Sie Bluthochdruck?

Ja - Schnarchen kann aber auch ein Hinweis auf gefährliche Krankheiten sein.

>> Lesen Sie dazu auch einen Artikel aus der Zeitung DIE WELT

Doch was ist Schnarchen?

Beim Schnarchenden liegt eine Blockade der Atemwege vor. Meist schwingt das erschlaffte Gaumensegel als Folge der Entspannung des Körpers im Schlaf und flatternd im Sog der Atemluft. Oder die Zunge fällt in den hinteren Bereich des Rachens. Es gibt also mehrere Faktoren die als Ursache für dieses Symptom.

Bei den meisten Betroffenen tritt das Schnarchen abhängig von der Körperlage auf. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nach unten abkippt und durch den geöffneten Mund geatmet wird.

Mit Schnarchen, der Rhonchopathie, entsteht das typische knatternde Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird. Zwei Drittel aller Männer und ein Drittel aller Frauen und jedes zehnte Kind schnarchen.

Dieses Schnarchen wird auch als kompensiertes Schnarchen bezeichnet und ist ohne Krankheitswert. Bei sehr ausgeprägtem Schnarchen kann es zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung und in der Folge zu einer Störung des Schlafes kommen. Man spricht dann von obstruktivem Schnarchen. Krankhafte Atemstillstände dauern länger als zehn Sekunden, wodurch der Sauerstoffgehalt des Blutes abfällt, es kommt zur Hypoxämie.

Das Schlafapnoe-Syndrom (SAS) wird durch Atemstillstände (Apnoen) während des Schlafs verursacht und fällt durch eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit auf. In ausgeprägten Fällen kann es zu Sekundenschlaf kommen.

Die Angehörigen von Patienten, die an obstruktiver Schlafapnoe leiden berichten meist über lautes Schnarchen, unterbrochen durch Atempausen, die mit einem heftigen Atemzug oder einem Schnarchlaut beendet werden. Zum Glück leidet nicht jeder Schnarcher aber an Schlafapnoe. Leider fällt aber auch nicht jeder Schlafapnoepatient tatsächlich durch Schnarchen auf.

Schnarchen gefährdet die Gesundheit das Partners und die Stabilität der Beziehung

Ein Schnarchender hat häufig keinen erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum - und Tiefschlafphasen vorkommen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge.

Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herz- und Kreislaufsystem (Bluthochdruck) mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos nach sich ziehen. Sprechen Sie uns an.

Nach sorgfältiger Diagnose Schlaflabor (z.B.in Bad Zurzach) kann durch eine Schienentherapie meist auch ohne chirurgische Maßnahme Abhilfe geschaffen werden.

Schauen Sie dazu folgendes Video an: